Ein kurzer Blick in den Manga: Satoko and Nada

Ein Manga mit dem ich leider bislang mehr Probleme als Freude hatte

Story

Die japanische Studentin Satoko zieht mit der saudiarabischen Studentin Nada in einer WG zusammen Zu Satokos Überraschung begrüßt Nada sie bei ihrem ersten zusammen treffen in einer Niqab welche sie auch meistens trägt wenn sie das Haus verlässt…

 

Mel seine Meinung

Die in je 4 Bildern Geschichten sind mehr oder weniger unzusammenhängend und handeln vom Alltag der beiden. Viele dieser Geschichten sind recht putzig, aber ich habe dennoch ein Problem mit dem dem Manga, mag sein das das daran liegt das ich auch auf Grund meiner Twittertimeline anders sensibilisiert bin. Aber ich finde dass das Tragen von Hijab, Niqab, und Burqa sehr sehr stark romantisiert wird. Zwar gesteht Nada ein das nicht alle Frauen sich freiwillig verschleiern würden, aber sie würde sich wohl fühlen. Ich weiß nicht ob dieser Manga autobiographische Züge hat, bin auch zu faul dies zu ergoogeln, aber ich hätte mir sehr ein Paar erklärende Zeilen im Autorenbereich gewünscht, ihr wisst schon die seit am Ende eines Mangas wo der Autor ein wenig über den Manga und oder sein Leben redet, aber dieser fehlt komplett

Auch ist es schade das der Leser mehr über Nada und ihre Kultur erfährt und weniger über Satoko und die ihrige, zumindest im ersten Band. Ich hätt es nicht wesentlich interessanter gefunden wenn auch Nada mit Eigenheiten von Satoko und der japanischen Kultur konfrontiert wird, aber abgesehen von ein wenig Essen und Satokos Einstellung zu Religion ist das nicht der Fall.

Davon ab muss ich jedoch sagen das Satoko und Nada sehr liebeswürdige Charaktere sind und Chibi Nada in Niqab ist einfach nur niedlich denn da ist sie ein schwarzer Blob mit einem weißen Mond Gesicht.

Ich denke ich werde dieser Reihe vielleicht noch einen Band Zeit geben mich zu überzeugen.

2/5 Kopftüchern

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4 Kommentare zu “Ein kurzer Blick in den Manga: Satoko and Nada

    • Hi danke für die Kritik/den Kommentar. Ja es ist ein Yonkoma. Kannst du mir sagen was genau du konfus findest? Denn ich erkenne nichts konfuses, was aber auch daran liegen kann das ich weiß wie ich denke und diese Brücken automatisch schlage.

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      • Zum einem musste ich manche Sätze wegen der Rechtschreibung und Zeichensetzung entzifffern.

        Dann ein Absatz, bei dem ich mehrmals lesen musste:

        „Auch ist es [schade] das der Leser [mehr] über Nada und ihre Kultur erfährt und weniger über Satoko und die ihrige, zumindest im ersten Band. Ich hätt es [nicht] wesentlich interessanter gefunden wenn auch Nada mit Eigenheiten von Satoko und der japanischen Kultur konfrontiert wird, aber abgesehen von ein wenig Essen und Satokos Einstellung zu Religion ist das nicht der Fall.“

        Da fehlen wahrscheinlich ein paar Verneinungen.

        Die Twittertimeline-Aussage kann ich mir nicht ganz erschließen. Wolltest du damit sagen, dass du politischeTweets gegen die Verschleierung verfolgst?

        „Die in je 4 Bildern Geschichten…“
        Passt nicht ganz zum Rest des Satzes. Ich hatte mit einem anderen Verb gerechnet.

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