Manga Review After Hours

Zwei mal in folge, war „After Hours“ von Yuhta Nishio mein Manga Highlight des Jahres und  nun ist letzes Jahr zwischen den Jahren mit Band 3 der Abschlussband bei Viz Media erschienen. in den beiden Jahres Listen (hier und hier) habe ich ja schon kurz was gesagt, aber da mir das nicht reicht nun eine Etwas ausführlichere Review.

 

~ACHTUNG SPOILER~

Story Zusammenfassung

Emi ist 24 und arbeitslos und weiß nicht wo sie im Leben hin will, als sich eines Abends in der Disco in einer Ecke verkriechen will lernt sie Kei kennen. Diese ist das totale Gegenteil von ihr, sie alles andere als schüchtern und weiß genau was sie im Leben will. Mit der Zeit entwickelt sich dann eine Beziehung zwischen den beiden, die immer mal wieder Aufs und Abs durchlebt z.B. als Kei erfährt das Emi eigentlich noch mit einem Jungen zusammen ist mit dem sie auch zusammen wohnt, offizel zumindets, und das obwohl sie bereits seit einiger Zeit bei ihr wohnt.

Durch Kei lernt. Emi neue Freunde im der DJ und Party Szene kenne und schlisst sich sogar ihrer Gruppe an in welcher sie als VJ für Keis DJ Performances agiert. Mit ihnen zusammen organisiert sie das Rave-Event „After Hours“ welches ein großer Erfolg für die Gruppe wird und sie beginnen Pläne für ein weiteres zu schmieden.

Nach dem Event zieht Emi ist Emi eine Weile bei ihren Eltern während Kei beruflich verreisen muss. anschließend wollen die zwei sich aber wieder sehen. Aber Kei kommt nicht zurück und reagiert auch nicht auf die Kontakt Versuche von Emi und ihren anderen Freunden. Nach und nach erfährt die Gruppe das Kei bezahlten Urlaub genommen hat um in ihre alte Heimat zu reisen. Nach dem Kei sich gemeldet hat und sehr kurz angebunden sagte das sie nicht wieder kommen würde und es ihr leid täte das sie ihr und den anderen Sorgen bereitet habe, flogt Emi ihr weil sie diese Entscheidung nicht einfach so hin nehmen kann da es Kei war die ihr die Kraft gegeben hat ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen das nicht nur für sich selbst sonder auch für Kei um so eine gemeinsame Zukunft zu haben.

Als Emi dann Kei gefunden hat, erfährt sie das Keis Vater kürzlich bei einem Feuer ums Leben gekommen sei und sie sich nun um ihre Mutter, die nur noch im bett liege, und die Abwicklung der Firma ihres Vaters kümmern müsse und nicht wüsste ob und wann sie zurück nach Tokio käme. Emi gibt ihr dafür ein Jahr Zeit und will solange in Keis Wohnung leben.

 

Mel seine Meinung

Mir gefällt es das es mal nicht zwei Teenagerinnen sind die ihre Gefühle für einander entdecken oder der gleichen, sondern zwei (relativ) erwachsene Mains hat. Immerhin ist Kei Anfang 30 und Emi Ende 20. Auch scheinen sich beide ihrer Sexualität im klaren zu sein, zumindest machen sie nicht wie in andern Vertretern dieses Genres, ein Drama drum gemacht, weil als Mädchen in ein Mädchen verliebt sein? das geht doch nicht… usw. Für die beiden ist es so normal das sie noch am selben Abend an dem sie sich kennen lernen mit einander im Bett landen. Was mir an der Darstellung der Beziehung der beiden am besten gefällt, sie ist dermaßen normal das sei kein großes Thema ist, einige ihrer Freunde bekommen es nicht mal mit das sie ein Paar sind. Auch haben sie relativ normale Probleme z.B. das Emi sich ewig lang nicht offiziell von ihrem Freund trennt und aus der gemeinsamen Wohnung auszieht.

Überhaupt habe ich das Gefühl das diese Beziehung eher eine Art McGuffin ist um die eigentliche Geschichte vorran zu treiben. Nämlich Emis Selbstfindung und die Organisation des Events „After Hours“

Allerdings stört mich das Ende, mal wieder, doch ein wenig. Entweder ich habe Kei’s Charakter falsch eingeschätzt oder sie verhält sich vollkommen ooC um zum Ende hin noch ein mal Drama zu schaffen. Warum sonst sollte sie sonst „abhauen“, nun gut dafür das sie eine Weile nicht wieder kommt/ wieder kommen will gibt es gute Familiäre Gründe. Nun gut diese Entscheidung empfinde ich auch schon als zweifelhaft, aber warum meldet sie sich Tage lang nicht und als sie es tut ist sie kurz angebunden? das passt doch so gar nicht zu ihr.

Was mir aber wiederum an diesem Ende gefällt, ist das Kei nicht mit Emi zurück nach Tokio geht, wie es wohl in jedem fluffig rosa Shoujo Manga der Fall gewesen wäre. Die Entscheidung das sie erst einiges zu hause bei ihren Eltern klären will ist eine durchaus erwachsene Entscheidung.

4,5/5 DJ-Pulten + 1 Yuri Fanboy Bonuspunkt

 

Fun Fact: Während ich diese Review schrieb meldete sich der gute Kame via Twitter PN bei mir um mir unter anderem mitzuteilen das Tokyopop „After Hours“ zu uns bringen wird dies Jahr. Also kauft ihn lieber da.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.