Review Bunny Drop

Da diesen Monat ja Volume 3 der BlueRay von Usagi Drop bei uns erschienen ist (wenn der Termin nicht wieder verschoben wurde), dachte ich mir das ich endlich mal den Manga Reviewen sollte.

Story

Der 30-jährige Daikichi  Kawachi lernt auf der Beerdigung seines Großvaters dessen 6-jährige Tochter Rin kennen. Keiner seiner Verwandten scheint etwas mit ihr anfangen zu können und jeder bringt diverse Entschuldigungen vor warum er sich nicht um Rin kümmern könne. Da Daikichi sich das nicht weiter anhören wollte beschließt er kurzer Hand die Vormundschaft für Rin zu übernehmen.

Schnell muss er jedoch feststellen das sich das leichter sagt als es getan ist. So muss er sich darum kümmern das Rin in einem Kindergarten unter kommt und er seine neue Verantwortung mit seinem Job unter einen Hut bekommt, dabei bekommt er Hilfe von seiner Cousine und eine Kolegin. Im Kindergarten lernt Rin unter anderem den Jungen Kouki kennen. Dessen allein erziehende Mutter in einer ähnlichen Situation steckt wie Daikichi. Schnell freunden sich auch die beiden Erwachsenen an und es entwickelt sich sogar eine Art Romanze zwischen ihnen. Daikichi wird sogar eine Art ersatz Vater für Kouki.
Zwischen drin versucht Daikichi Rins Mutter ausfindig zumachen, weil er nicht verstehen kann wie eine Mutter ihre Tochter so verstoßen könne. Als er diese schließlich findet wirkt die junge Frau relativ teilnahmslos und zeigt wenig Interesse an Rin und will sich mehr auf ihre Kariere als Mangaka konzentrieren.

Nach Band 3 (mit welchem der Anime ca. Abschließt) macht die Story einen Sprung von 10 Jahren TRin und Kouki besuchen inzwischen die Oberschule. Kouki der in Rin verliebt ist macht ihr zwar immer wieder Avancen diese weißt die jedoch ab. Denn sie selber muss sich ihrer eigenen Gefühle klar werden bzw. mit diesen zu recht kommen, denn diese sind sehr Kompliziert. Auch Daikichi und Koukis Mutter müssen sich mit ihren Gefühlen auseinander setzen.

Das eigentliche ende will ich hier nicht vorweg nehmen, das hebe ich mir für den Meinungsteil auf.

 

Charaktere (keine Auswahl)

Rin Kaga

Rin ist bereits zu Beginn mit ihren 6 Jahren wesentlich erwachsener als viele der Erwachsene, eine Fakt den Daikichi seien Verwarnten auch an den Kopf wirft. Generell ist Rin viel weiter als viele Kinder, so kümmerte sie sich im Kindergarten um Kleinkinder oder unterstützt bzw. übernimmt Teile von Daikichis Haushalt wobei ihr das Kochen besonders liegt.

Daikichi Kawachi

Daikichi ist ein Jungesselle der in seinem Job relativ erfolgreich ist und auf den sich seine Kollegen verlassen. Doch als er Rin aufnimmt ändert sich sein Leben total. So wechselt er von der attraktiven Verkaufsabteilung ins Lager um mehr Zeit für sie zu haben um sie z.B. rechtzeitig vom Kindergarten oder später von der Schule abzuholen. Generell geht er viele Dinge in Rins Erziehung recht unkonventionell an. So überlässt er ihr nicht nur die Entscheidung ob sie überhaubt bei ihm wohnen will sondern auch ob sie sich von ihm adoptieren lassen will. Generell treffen sie viele Entscheidungen zusammen.

 

Mel seine Meinung

Ein sehr schöner Manga mit einer Herz erwärmenden Story. Rin ist einfach purer Zucker. Was ich ebenfalls mag, ist das wir über Kouki und seine Mutter bzw. über Daikichis Cousine und ihre Tochter Rena Einblick in zwei andere Familien bekommt.Ebenso interessant finde ich es das Daikichi und Koukis Mutter ihre Gefühle für einander zum Wohle der Kinder verheimlicht haben und immer hofften der andere würde den ersten Schritt machen.

Der Zeitsprung von 10 Jahren tut der Geschichte zwar ganz gut dennoch hätte ich gerne mehr von Rins Grundschulzeit gesehen, einfach weil sie so knuffig war, auch hätte mich die Zeit interessiert in der Rin in die Pubertät kam. Ich stelle es mir irre witzig vor wie Daikichi versucht damit zurecht zukommen das er nun nicht mehr mit einem Kleinkind zusammen wohnt sondern nun mehr einer jungen Frau…

Ja junge Frau… das führt mich nun fast un weigerlich zum Ende der Geschichte. Dieses ist, ich kann es nicht anders sagen mehr als kontrovers. Denn Rin merkt irgend wann das sie mehr für Daikichi empfindet als sie sollte, immerhin ist sie ja seine Tante. Es stellt sich jedoch heraus das Daikichis Großvater lediglich adoptiert hat und die Zwei nicht blutsverwandt sind. ein Umstand der Daikichi seit Jahren bewusst ist, stand im Testament seines Großvaters welches er versteckt in Rins Mutterpass fand.  Dieser Umstand kommt Rin sehr gelegen und sie offenbart ihre Gefühle Daikichi erbittet sich jedoch zwei Jahre Bedenkzeit, genau genommen Rins restliche Highschool Zeit und sollte sie sich in wen anders verlieben solle sie ihre Gefühle für ihn vergessen. Dies ist jedoch nicht der Fall und so ist Daikichi, nun über 40, am Abend nach Rins Schulabschluss mit der Tatsache konfrontiert das Rin auf das Einhalten von Daikichis Versprechen behaart. Mehr noch sie eröffnet ihm das sie Kinder mit ihm will und das es gut wäre wenn sie der Sozialennormen wegen heiraten würden. Kontrovers ist meiner Meinung nach nicht der Altersunterschied sondern die Tatsache das Daikichi sich auf eine Beziehung mit dem Mädchen einläst das er 12 Jahre lang auf gezogen hat, das fühlt sich irgend wie falsch an und hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack.

Alles im allem ist „Buny Drop“ ein sehr schöner Josei Manga mit einer Herz erwärmenden Geschichte.

9/10 Hasenohren

 

 

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Ein Kommentar zu “Review Bunny Drop

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