Star Trek Discovery

Mit Star Trek Discovery gibt es eine neue TV-Serie im Star Trek Universum, deren erste zwei Folgen seit vergangenem Montag auf Netflix verfügbar sind. Und da ich zumindest Fan der Filme bin. (da ich mir sicher bin das du das hier liest Kame: Star Trek IV Zurück in die Gegenwart ist und bleibt der beste Film der klassischen 9) dacht ich mir das ich der Serie mal ne Chance gebe

ACHTUNG SPOILER

Star Trek Discovery spielt in der Hauptzeitline, also nicht in der so genannten Kelvin-Zeitlinie der neuen Kino Filme, und ca. Zehen Jahre vor den Geschehnissen der Original Serie.

 

Es beginnt damit, dass wir die Hauptfigur Comander Michael Burnham, ein von Botschafter Sarek aufgezogenes menschliches Waisen Kind, und den Captain der Shenzhou Philippa Georgiou über einen Wüsten Planeten laufen sehen. Wo sei scheinbar dafür sorgen sollen das die heimische Insektuide Lebensform nicht von einem Mehrere Jahre andauernden Sturm vernichtet wird.

Später wird die Shenzhou an den Rand des Föderationsgebiets gesendet um dort ein Beschädigtes Rele zu untersuchen. Dabei entdecken sie ein unbekanntes Objekt welches sich als klingonischen Ursprungs erweist. Da seit 100 Jahren kein Kontakt mehr zu den Klingonen bestand befürchtet die Crew das schlimmste und geht auf Roten Alarm. Als sich kurze Zeit vor ihnen ein War Bird enttarnt ruft die Shenzhou andere Schiffe zur Hilfe.

An Bord des War Bird befindet sich eine Gruppe Klingonen um T’Kuvma der mit Hilfe des Lichte von Kahless die Anführer der anderen herrschenden Häuser der Klingonen herbeirufen will um sie in einem Krieg gegen die Föderation zu einen.

 

Story

Die Idee vom einem beginnenden Krieg zwischen der Föderation und dem Klingonsichen Reich an sich ist Cool jedoch krankt die Story an vielen Ecken und Kanten.

Sei es an den Figuren die ich größten Teils langweilig finde, an SiFi-Tec Geschwurbel das allein von der Canonzität her wenig Sinn macht. Als Beispiel möchte ich hier nur diese Holo Komunikation anführen. Diese macht keinen Sinn. Wann immer die Besatzung der Senzou jemanden auf diese weiße Kontaktiert, scheint der Kontaktierte alles zu sehen was z.B. auf der Bücke der Senzou vor geht und damit interagieren zu können. Während die Brückencrew nur das Hologramm der kontaktierten Person sehen kann. Außerdem glaube ich das die Holo Technik zu diesem Zeitpunkt noch nicht soweit war aber da kann ich mich auch irren.

Was meiner Meinung nach auch wenig Sinn gemacht hat war die Rolle die Botschafter Sarek hier gespielt hat, warum genau hat er ein Menschenking großgezogen? Er war schon nicht sehr glücklich über Spocks Menschlichkeit und dieser war sein leiblicher Sohn. Auch dass er ein Teil seiner selbst in dieses Kind einpflanzte macht relativ wenig Sinn.

 

Look

Die Serie spielt zwar in der Hauptzeitlinie orientiert sich aber deutlich am Look von J. J. Abrams’s Filmen, was nicht zuletzt an den Lanceflares zu erkennen ist. Dies ist jedoch kein wirkliches Problem da der Look des Originals heute doch eher albern wirken würde.

Was mich jedoch sehr stört ist das redseligen der Klingonen, nicht das es wirklich hässlich ist, ich hätte mir jedoch gewünscht dass das klassische Design Beibeihalt worden wäre und dieses neue für eine neu Alienspezies genutzt würde.

Klingonen im Laufe der der Jahre

 

Figuren

von l. nach r.: T’Kuvma, Comander Michael Burnham, LT. Saru, Captain Philippa Georgiou

 

Philippa Georgiou war ebenso wie T’Kuvma sind Wegwerfcharaktere. Beide kommen wohl nur in diesen beiden Pilot Folgen vor da beide am Ende der 2. Episode sterben. Was im Falle des Captains nicht wirklich schade ist da sie kein wirklich guter Charakter war. Der klingonischen Anführer T’Kuvma war auch kein wirklich guter Charakter hatte aber durch seine religiös und durch seine persönliche Vergangenheit bestimmten Ambitionen das Klingonischereich zu einen, wenigstens etwas Interessantes an sich.

Comander Michael Burnham, welche am Ende von Episode 2 eigentlich wegen Meuterei Lebenslänglich ins Gefängnis soll. Wird wohl aus irgendwelchen Gründen begnadigt, wahrscheinlich setzt Sarek sich für sie ein, und in ihren alten Rang an Bord der Titelgebenden Discovery eingesetzt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich von ihr halten soll. An vielen Stellen kommt sie mir vor wie eine Mary Sue. Das wäre an sich nicht schlimm wäre. Aber Burnham hat sonst nichts zu bieten. Ihr Versuch vulkanisch zu sein obwohl sie ein Mensch ist, ist auf Dauer mehr ansträngend als interessant.

Die bislang einzige Figur die ich sympathisch fand die auch weiterhin eine Rolle spielen wird ist das Alien und Wissenschaftsofizier der Shenzou Lt. Saru. Leider macht auch diese Figur relativ wenig Sinn.

Er kommt von einem Planeten wo es laut seiner Aussage das Konzept einer Nahrungskette nicht gibt. Entweder ist man Jäger oder Beute. Da sein Volk in die Kategorie Beute fällt ist seine erste Reaktion erst einmal vom schlimmsten auszugehen oder gleich das Weite zu suchen. Jedoch ist er es der am Ende der 2. Folge die Idee hat wie sie die Klingonen besiegen können. Dies passt meiner Meinung nicht zu seinen vorrangegangenen Aussagen

 

Mel sein Fazit

Mit dem Krieg gegen die Klingonen hat Discovery zwar ein interessanten Folgen übergreifenden Handlungsbogen jedoch hoffe ich auf eine mehr Episodenhafte Erzählweise, im klassischen Monster-of-the-Week Stiel.  Als ein eigenständiger Film wären diese beiden Folgen ganz okay gewesen. Was sie allerdings als Exposition für die gesamte Serie taugen bleibt abzuwarten. Ebenso ob sich die Charaktere bessern, immerhin kennen wir erst zwei des Maincasts.

Alles im allem finde ich die Serie bislang durchwachsen und hoffe das sie sich besser.

2,5/5 Untertassen-Sektionen

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Ein Kommentar zu “Star Trek Discovery

  1. Ich denke Star Trek ist heutzutage einfach nicht mehr „machbar“: Die Serie, vor allem wenn sie zeitlich zwischen anderen spielt muss soviele chonologische und inhaltliche Logik-Lücken bedenken das es einfach nur ein kuddelmuddel wie „Enterprise“ wird (wo sie z.B. die Ferengi da schon treffen statt erst in TNG)

    Man hätte vielleicht einfach NOCHMAL 100 Jahre in die Zukunft springen können und einafch neue Tatsachen zu schaffen, wie z.B. Frieden mit den Borg und einen neuen Quadranten etc.

    Guter Bericht ansonsten, man muss mal die komplette staffel absehen, ein tippfehler hat sich eingeschlichen: redseligen Klingonen? sicher eher REDESIGN ^^

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