Warum ich bei der AWZ Schleichen lernte eine 18 Stündige Odyssee

Nachfolgend lest ihr eine Anekdote die ich ursprünglich für das Interne Forum des Kupfernen Lagers auf dem Drachenfest geschrieben habe. Beim Drachenfest handelt es sich um eine Liverollenspiel Veranstaltung, alle geschilderten Ereignisse sind also nur dargestellt worden und haben keinen Bezug zur Realität. Ich hoffe das ihr die Geschichte auch ohne fundierte Kenntnisse des Drachenfestes, dessen Regeln. Der Geschichte einen Gewissen Reiz abgewinnen könnt

Es war 20011. Ich hatte mich freiwillig für einen Teil der Nachtwache, da ich im Verlauf der Nacht noch an 3-4 Nachtaktionen teilnehmen wollte; am Mittwochabend während des Eröffungsrituals gemeldet (im Nachhinein eine bedauerliche Entscheidung gab es doch mit dem Auftritt des Avatars der ewigen Vergägniss zum ersten Mal was Interessantes zu sehen).

Gegen 20 Uhr wurde mir freundlicher weiße von meiner Freundin Essen ans Tor gebracht. Wir wünschten uns schon mal eine gute Nacht und verabschiedeten uns bis zum nächsten Morgen.

Wie bereits erwähnt waren für die Nacht mehrere Aktionen geplant denn die Schatten hatten es geschafft Unterwandern im Schwarzen, Silbernen und Grünen Lager einen Großteil der Nachtwache zu stellen.

Wie jeder weiß, braucht es zum Stehlen eines Banners einen Bannerträger als welcher ich mich meldete, während wir drauf warteten das jemand Uland weckte der zudem Zeitpunkt der einzige war der das Ritual für den Bannergürtel durchführen konnte.

Während dieser Zeit:

  • Ging irgendwas bei Schwarz schief
  • Verpassten wir unsere Chance im nächsten Lager (ich glaube Grau)
  • Sokkelte ein sehr einsamer Pyriander 1-2 Eier

Als wir dann irgend wann mit Bannergürtel bei Silber im Lager saßen kam Kane und hat (und das ist jetzt reines hören sagen) nicht nur den Plündertrup von dem er auch gleich einen Teil als Eskorte für den Rückweg abstellte, auffliegen lassen, sondern enttarnte angeblich auch noch die Schatten die als Silberne getarnt grade ihre Nachtwache absolvierten.

Bei Grün hatten wir auch nicht viel mehr Glück, da dem Leitenden Schatten zuviele Grüne am Tor waren (3) und die Leute langsam wach wurden. Brach er die Aktion ab und wir kehrten ins Lager zurück.

 

Da ich von 2008 noch sehr schlechte Erinnerungen an einen nicht auffindbaren Bannertäger hatte legte ich mich auf Strohballen vor dem Kriegerzelt schlafen das war gegen 6 Uhr morgens.

Dort wurde ich dann gegen 8 oder 9 von Schlachtenlärm geweckt, die Blauen starteten einen verfrühten Angriff und standen schon im Lager.

Da die Blauen vor unserem Lager standen und somit nicht mehr in ihrem waren kam Neidhart auf die Idee den Bannerträger und drei Ketzerhetzer über den Limbus und dann die breite Straße die Damals am durstigen Dolch vorbei ins Blaue Lager zu schicken und das Banner mit zu nehmen (rückblickend betrachtet ein sehr papnasiger Plan) Als wir dann im Blauen Lager waren und das Banner hatten kamen wir nur bis zum roten Tor. Dort wurden die Hetzer getötet, ich umstellt und mit sanfter Gewallt ins rote Lager gerängt.

Dort gab es dann ein Gespräch die in etwa wie folgt ablief:

1: „Wir haben hier das Blaue Banner.“

Ich: „aber ich gebe es euch nicht und wenn ich den ganzen Tag hier stehe“

1: „Wo ist unser Bannertäger?“

2: „Keine Ahnung“

3: „Auswelchem Lager kommst du denn?“

2: „Das sieht man doch“ *zeigt auf meine Kupfer farbende Tunika*

Da begann es in meinem Kopf zu rattern, wenn sie wissen das ich Kupferner bin ist das Bann endgültig verloren… was aber wenn…

Ich: „ Nein! Ich bin… aus dem Grünen“

2: „Achso okay trotzdem bist du das Banner los sobald unser Bannertäger hier ist“

Ich: „Warum warten? für 2 Gold verkaufe ich es dir“

Nach einer Weile des Feilschens kam dann ein Mann und gab mir 1 Gold 2 Silber und 3 Kupfer worauf ich das Banner zum persönlichen Eigentum dieses Mannes erklärt und zu sah das ich dort wegkam.

Dummer weiße wurde ich von Blauen abgefangen die mich als denjenigen erkannten der ihr Banner stahl und führten mich ins Lager wo ich dann eine ganze Zeit lang befragt wurde und ich mich immer weiter in der Lügengeschichte des eines Grünenhändlers verstrickte. Nach einem Gescheitertem Selbstmordversuch bei dem ich mehrere Bänke und Tische umriss , gestand ich das ich Kupferner sei weil man mir androht mich mit diversen Wahreitstänken und Zaubern vollzupumpen.

So begann mein Prozess gemäß des Blauen Kodex, dass war gegen 12… wusstet ihr das es nach Blauer Rechtsprechung nicht nur Strafbar ist dem Kupfernenweg zuflogen sondern auch das Blaue Banner zu stehlen?

Da mir das Recht eingeräumt wurde gegen eine Gebür von 1 Kupfer den Kodex zu lesen, half mir der Blaue Avatar höchst selbst mit einem Kupferstück aus war mir doch zu vor das Geld welches ich für den verkauf des Banners erhalten hatte abgenommen worden. Naja eine weiter Demütigung mehr an diesem Tag. Als mein Verteidiger Fungierte ein Pirat den ich blindlings aus der Menge gewählt hatte. Zwar hätte ich jeden als meinen Verteidiger bestimmen können, den sie auch garantiert hergeholt hätten aber wer traut den schon Blauen? Einzige Genugtuung: mein Anwalt wurde wegen Paketierung mit einem Kupfernen zu einer Strafe von 5 Gold verurteilt.

Nachlangem hin und her erging dann das Urteil: Ich sollte als „Gast“ auf jedem der 19 Schiffe 1 Stunde verbringen.

In dieser Zeit durfte ich unter anderem

  • Kartoffeln Schälen
  • Holzhacken
  • Mir diverse Ketten und Muscheln ins Haarflechten lassen
  • Mit blauer Schminke im Gesicht rum malen lassen
  • Auf einem Schiff aus Peitschen lassen

Zwischen drin wurde Seitens der Priesterschaft versucht den Bannertäger zurück zu beschwören, da dies aber zu IT Problemen für die Blauen bei den ich grade war geführt hätte beschloss die SL das nur der Gürtel verschwinden würde.

Auch kam unser Avatar ins Blauelager um den Avatar dafür zu rügen, dass sein Lager vor 9 Uhrangegriffen habe. Mein Versuch mit einem lauten „Mein Kupferner Avatar!“ zu ihm und seiner Eskorte aus Paladinen zu renne wurde leider vereitelt…

  • An Händen und Füßen unter Peitschen hieben zum Dolch gehen (hier schritt der Blaue Avatar dann ein es könne ja nicht sein das in seinem Lager jemand in Ketten gelegt würde)
  • Am Dolch mich an einen Anker gekettet und erneut Ausgepeitscht werden

 

Dies sah dann eine junge Heilerin Namens Lady Lilium welche mit Hilfe eines anderen Blauen diese Tortur beendete.

Nach einem Gespräch mit den Beiden darüber was Freiheit denn nun genau und insbesondere für mich als Kupfernen sei beschloss der junge Mann, der sich als Hüter des Kodex herausstellte, das ich gehen könne. Ich leistet dann Lilium noch eine Weile Gesellschaft, immerhin brauchte ich ja Hilfe beim Entfernen der Perlen und Muscheln aus meinen Haaren.

 

Gegen 16/17 Uhr kam ich dann an unserem Tor an wo man mich erst nicht rein lassen wollte weil mein Ausweis immer noch mit all meinem anderen Zeug am Kriegerzelt lag.

Ich kam grade rechtzeitig zu einer Lagerversammlung wo die Mannstärke der einzelnen Banner festgestellt wurde.

Auf die Frage wie viel Mannen denn in unserem Banner sein, antwortete Hauptmann Utrecht

„Mit Mel sind wir jetzt wieder 20“ nach dem ich erklärte wo ich den ganzen Tag gewesen war drückte mir Neidhart eine Kupfer Münze in die Hand und meinte ich solle doch bitte zur Waldläufergilde gehen und mir beibringen lassen wie man schleicht.

Danach ging ich zum Zelt wo ich meine Freundin wieder sah nach fast 18h (so viel also zu dem „Bis morgen Früh“)

Im Übrigen bot die Gilde Der Abenteurer und Waldläufer zum damaligen Zeitpunkt keinen Kurs zum Thema Schleichen an.

 

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